Mit dem Bundesministerium für Justiz konnte heute der Großteil der Aufwertungsanträge von 14 Justizanstalten mittels ausdrücklicher Zustimmung des Zentralausschusses positiv einer weiteren Erledigung an das Bundeskanzleramt zugeführt werden.

Dem Vernehmen nach werden diese Aufwertungen dann noch vor Jahresende bzw. Anfang 2015 umgesetzt sein.

Weiters wird der Zentralausschuss auf Antrag der FCG-KdEÖ beantragen, dass alle E2c-Planstelleninhaber so schnell als möglich, künftig spätestens sechs Monate nach der E2b-Dienstprüfung auf eine entsprechende E2b-Planstelle ernannt werden. Dazu wird nach heutiger Zusage ab sofort die Planstellenbewirtschaftung unter den Justizanstalten flexibler und übergreifend gesteuert.

Alle Justizanstalten, welche den elektronisch überwachten Hausarrest (EüH) vollziehen, werden je nach Größe und tatsächlichem Aufwand demnächst eine personelle Verstärkung in Form von ein bis zwei Sachbearbeitern erhalten.

Zum mittelfristigen Belastungsausgleich der Dienststellen, werden die 100 Planstellen auf die personell besonders benachteiligten Justizanstalten in den nächsten Tagen aufgeteilt. Dafür mussten erst die entsprechenden Zahlen erhoben bzw. Parameter erstellt werden.

Mit sofortiger Wirkung können wegen des Personalmangels bis zum Ende des Jahres die Überstundenkontingente der Justizanstalten bis zu 5 Prozent überzogen werden.

<< zurück